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Tagesbasierte Freizeitnutzungen an Flüssen und Seen haben eine enorme Bedeutung in unserer Gesellschaft.

Das Projekt AQUATAG will daher erstmalig die Nutzungen, Effekte und Präferenzen der Nutzer verschiedener Nutzungsgruppen harmonisiert quantifizieren und darauf basierend neue Managementansätze ableiten. Um dies zu ermöglichen, ist die Zusammenführung verschiedener neuartiger Forschungsansätze und Datenquellen auf unterschiedlichen räumlichen und zeitlichen Ebenen geplant.

Aktuelles

Über AquaTag

Das Projekt AQUATAG will folgende Fragen bearbeiten:

An welchen Gewässern wird wann welche Freizeitaktivität ausgeübt?

Welche Rolle spielen Wasserqualität, infrastrukturelle Ausstattung, Entfernung zu Ballungszentren und Besucherdichte, aber auch ökologische Qualität und Biodiversität für die Wahl des Gewässers sowie den Zeitpunkt und die empfundene Qualität der ausgeübten Freizeitaktivität?

Welche Belastungen von Gewässer-Ökosystemen resultieren aus den Freizeitnutzungen?

Wie verhalten sich diese gegenüber anderen Belastungen (Stressoren) und haben sie messbare Effekte auf den ökologischen Zustand?

In welcher Form passen Nutzer Ihre Freizeitaktivität an eine nicht-erfüllte Freizeitqualität an?

Wie können Ansprüche an Freizeitqualität und Gewässerschutz durch angepasste Managementsysteme harmonisiert werden?

Diese Fragen spiegeln sich in der Projektstruktur durch die Arbeitspakete (AP) 1 bis 6 wie im Bild dargestellt wider. Die Arbeiten erfolgen je nach AP Deutschlandweit und bezogen auf Modellregionen, wobei alle Beteiligten in engem interdisziplinären Austausch stehen um die Inhalte abzustimmen (Team). Die Forschung zu dem Sozial (rot) – Ökologischen (grün)-System und dessen raum-zeitliche Ausprägungen (grau) sind eingerahmt (blau) durch die gemeinsame Erarbeitung von Managementempfehlungen und der Einbeziehung der Praxispartner.

AP1 AP2 AP3 AP4 AP5 AP6

AP1

Raum-Zeit Nutzungsmuster

AP2

Multiple Stressoren

AP3

Präferenzen und Nutzen

AP4

Ökologische Effekte

AP5

Management

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